WM 2014: Wer gewinnt die Gruppe G

Deutschland WM 2014 Quoten

Von den deutschen Fußball-Anhängern wird bei der Weltmeisterschaft natürlich insbesondere das Geschehen in der Gruppe G mit Argusaugen verfolgt: Immerhin muss die DFB-Auswahl hier ihren langen Weg bei der Endrunde beginnen, der planungsgemäß erst am 13. Juli mit einem Finalsieg in Rio de Janeiro enden soll. Um sich aber überhaupt mit dem Titelgewinn beschäftigen zu dürfen, wird Jogi Löw und seinen Schützlingen bereits in der ersten drei Partien „högschde“ Konzentration abverlangt – bei der letzten WM in Südafrika war dem konkurrierenden Trio aus Portugal, Ghana und den Vereinigten Staaten schließlich gleichfalls der Hüpfer in das Achtelfinale geglückt.

Der Gruppensieg für die DFB-Elf scheint vorprogrammiert

Doch obwohl alle vier Mannschaften ihr Achtelfinal-Potential somit schon hinlänglich unterstrichen haben, kann es für den dreifachen Weltmeister in der Gruppe G eigentlich kein Zaudern oder Zögern geben. Da die deutschen Kicker bereits bei den letzten drei Turnieren jeweils mindestens die Vorschlussrunde erreichen, springt nun in der Vorrunde erneut eine ziemlich komfortable Favoritenstellung heraus. Ist ein Scheitern in der Gruppenphase – rein historisch – ohnehin nicht vorgesehen, sollte die anfängliche Pflicht also sogar mit einem zusätzlichen Sternchen zu absolvieren sein: Selbst ein makelloser Durchmarsch mit drei Siegen scheint den Buchmachern hier um einiges wahrscheinlicher, als dass sich am Ende einer der Konkurrenten den ersten Platz unter den Nagel reißt.

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1,50
1,50
1,50
1,55
1,50
1,48
Portugal
4,00
3,80
3,50
3,75
3,80
3,75
Ghana
12,0
13,0
12,0
11,0
12,0
12,0
USA
13,0
10,0
17,0
11,0
12,0
13,0

Obwohl eine ungesund anmutende Mischung von Verletzungssorgen und Formschwankungen etlicher Nationalspieler dazu führt, dass derzeit bei vielen Fans noch die Skepsis den Optimismus überdeckt, werden mit dem WM-Start in Brasilien vermutlich dennoch umgehend sämtliche Zeichen auf Angriff gestellt: Vor allem dank der offensiven Schlagkraft sollte es den DFB-Kickern schließlich gelingen, den als Außenseitern gehandelten Teams aus Ghana und den USA den Zahn zu ziehen. Im Vergleich zum portugiesischen Superstar Cristiano Ronaldo fallen die Zauberkünste von Reus & Co dagegen zwar ein bisschen bescheidener aus, nichtsdestotrotz hat selbst CR7 im Nationaltrikot gegen die Adlerträger nie eine richtig gute Figur gemacht – somit lässt nicht zuletzt auch eine makellose WM-Bilanz gegen sämtliche Vorrundengegner darauf hoffen, dass der Favorit die ihm zugedachte Rolle ausfüllen kann.

Die Portugiesen lauern auf einen deutschen Ausrutscher

Da aber selbst eine WM-Vorrunde bisweilen voller Überraschungen steckt, darf auch der zweite europäische Vertreter aus Portugal mehr oder weniger insgeheim auf den Sieg in der Gruppe spekulieren: Zwar taten sich die Portugiesen auf dem Weg nach Brasilien wieder einmal richtig schwer; dennoch hat die Erfahrung schon mehrfach gezeigt, dass die Mannschaft von Paulo Bento an ihren Aufgaben wachsen kann. Fand sich die Selecao bereits in der „Todesgruppe“ bei der EM 2012 nur aufgrund einer unglücklichen Niederlage im direkten Duell letztendlich knapp hinter den Deutschen ein, könnte das neuerliche Auftaktspiel dieses Mal durchaus auch in eine andere Richtung gehen – und wird von dem Vize-Europameister von 2004 gegen die DFB-Elf mindestens ein Zähler eingeheimst, dürfte der erste Platz in der Endabrechnung umgehend in greifbare Nähe rücken.

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Bild oben: Deutschland gilt auch den Buchmachern vom Wettanbieter Bet3000 als klarer Favorit auf den Gruppensieg in WM-Gruppe G.

Die ghanaische Elf hatte zuletzt bei der WM in Südafrika die Position des ersten Verfolgers der deutschen Mannschaft übernommen; auch beim nunmehrigen Wiedersehen wären die Black Stars vermutlich schon damit zufrieden, wenn sich ihnen über den zweiten Tabellenplatz erneut der Weg in das Achtelfinale öffnen würde. Obwohl sich das Team mit einem hochüberlegenen Play-off-Sieg gegen Ägypten für die Endrunde qualifizierte, scheint die Elf von James Appiah in diesem Quartett nämlich nicht allererste Wahl zu sein. Seit sich die Truppe um Kevin Prince Boateng bei ihrem letzten WM-Abstecher noch als bester afrikanischer Vertreter auf der Schwelle zum Halbfinale befand, ist die Zeit bei den Ghananern ein bisschen stehengeblieben: Geht es nun in Brasilien um afrikanische Geheimfavoriten, finden eher die Teams aus Nigeria und von der Elfenbeinküste Erwähnung.

Die Vereinigten Staaten haben dagegen gar nicht erst den Anspruch, von den Experten zum erweiterten Kreis der Favoriten gezählt zu werden: Wenngleich Jürgen Klinsmann in seiner Wahlheimat hervorragende Arbeit leistet, kann von einer Mannschaft der unbegrenzten Möglichkeiten wahrlich nicht die Rede sein. Zwar sorgen sowohl der vorjährige Testspielsieg gegen eine stark ersatzgeschwächte deutsche Elf als auch die alleinige Vormachtstellung in der kontinentalen WM-Qualifikation (die letztendlich vor allem der Schwäche der Mexikaner geschuldet war) dafür, dass die »Soccer Boys« wie eine ziemlich heiße Truppe erscheinen; von den höher einzuschätzenden Konkurrenten der Gruppe G werden die Stars & Stripes nun vermutlich dennoch als ein Papiertiger entlarvt.

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