Weltmeister

 

Das war die Fußball WM 2014 in Brasilien

Nach exakt 32 Tagen (von der Eröffnung am 12. Juni bis zum Endspiel am 13. Juli) und insgesamt 64 Spielen war es soweit: Deutschland gewinnt die Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und krönt sich zum bereits vierten WM-Titel in der Fußballgeschichte!

Es war ein langer Weg, der nicht zuletzt aufgrund der schwierigen klimatischen Bedingungen im Gastgeberland viele, darunter vor allem jene Teilnehmer, die an gemäßigtere Klimazonen gewöhnt sind, an ihre körperlichen Grenzen brachte.

Bei den Wettanbietern waren die Rollen noch vor Anpfiff der WM klar vergeben: demnach zählten zu den Favoriten neben Gastgeber und Rekordweltmeister (5 Titel) Brasilien die großen europäischen Fußballnationen, darunter neben Deutschland auch noch Spanien, Holland, Frankreich, die Schweiz und Italien, sowie die argentinische Auswahl rund um Superstar Lionel Messi.

Während Titelverteidiger Spanien und EM-2012 Finalist Italien überraschend bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten mussten, war spätestens nach dem triumphalen 7:1 Erfolg im Halbfinale gegen Veranstalter Brasilien der Weg zum Weltmeister-Titel für die deutsche Mannschaft frei.

Im Finale erlebte einmal mehr der ewige Klassiker Deutschland gegen Argentinien eine neue Auflage, in der Mario Götze schließlich in der Verlängerung mit einem Traumtor für die Entscheidung zugunsten der deutschen Mannschaft sorgte.

 

Die Weltmeister-Quoten vor Beginn der WM 2014

Die WM 2014 Quoten auf wettanbieter.de

Wie die Grafik gut zeigt, galt Gastgeber Brasilien vor Beginn der Fußball Weltmeisterschaft als klarer Top-Favorit der Wettanbieter, bereits an zweiter Stelle der Favoritenliste konnte sich die deutsche Mannschaft positionieren. Die Grafik stammt von der Seite www.wettanbieter.de und spiegelt den Quotenstand der wichtigsten Wettanbieter in Deutschland Anfang Juni 2014 wider. Drei der vier Top-Favoriten standen schlussendlich im Halbfinale, lediglich Titelverteidiger Spanien musste sich bereits nach der Vorrunde von der WM 2014 verabschieden.

 

Gastgeber Brasilien enttäuscht bei der Heim-WM

Mit dem vierten Rang in der Endabrechnung zählt Veranstalter Brasilien zu den größten Enttäuschungen bei der Fußball Weltmeisterschaft 2014. Wobei dafür weniger die schlussendliche Platzierung, sondern vielmehr die Art und Weise wie diese zustande gekommen ist, verantwortlich zeichnet.

Die Selecao konnte in keinem einzigen Spiel wirklich überzeugen, der negative Höhepunkt gipfelte dann in der peinlichen Vorstellung bei der historischen 1:7 Niederlage im Halbfinale gegen Weltmeister Deutschland. Und auch im folgenden Spiel um Platz drei wurde der Gastgeber von den Holländern regelrecht auseinander genommen.

 

Kolumbien und Belgien als positive Überraschungen

Die Mannschaften aus Kolumbien und Belgien zählten zu den wohl positivsten Überraschungen bei der Fußball WM 2014. Beide Nationalteams stürmten ungefährdet zum Gruppensieg in der Vorrunde und begeisterten dabei mit beeindruckendem Angriffsfußball. Erst im Viertelfinale war für beide Teams Endstation: Kolumbien scheiterte nach hervorragender Leistung denkbar knapp an Gastgeber Brasilien, und auch Belgien musste sich dem späteren Finalisten Argentinien denkbar knapp geschlagen geben.

 

James Rodriguez sichert sich den Goldenen Schuh

Mit sechs Treffern steht der kolumbianische Shooting-Star James Rodriguez am Ende an erster Stelle der Torschützenliste der WM 2014 und erweist sich damit als die große Entdeckung der diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft. Rodriguez verweist damit Thomas Müller mit fünf erzielten Toren an die zweite Stelle und löst ihn als Gewinner des Goldenen Schuhes ab.

Auf jeweils vier Treffer brachten es bei der WM 2014 neben Superstar Lionel Messi auch die Spieler Robin van Persie sowie Neymar, der seinerseits durch die schwere Verletzung im Viertelfinale die letzten beiden Spiele der brasilianischen Mannschaft versäumte.